GAK

 

Emanuel Pogatetz wollte nach seinem erfolgreichen Engagement beim FC Aarau noch nicht zu Bayer Leverkusen zurückkehren, sondern noch zumindest ein weiteres Jahr so viel wie möglich Spielpraxis sammeln.

Sein Förderer Walter Schachner war gerade Trainer beim Grazer Traditionsverein GAK geworden und daher war er sehr glücklich, als Bayer Leverkusen die Zustimmung gab ihn noch für zwei weitere Jahre zu verleihen und was hätte besser gepasst als zurück in seine Heimatstadt zu wechseln, auch wenn er nun beim Lokalrivalen seines Jugendvereins SK Sturm Graz landen würde.

Beim österreichischen Bundesligisten GAK (höchste Österreichische Spielklasse) war Emanuel Pogatetz von Anfang an unumstrittener Stammspieler.

Bereits in seiner ersten Saison konnte er mit den Grazern das Double holen, in dem er mit dem GAK Meister und Cup-Sieger in Österreich wurde. Es war der erste Meistertitel in der langen Geschichte des Grazer Athletik Club und wurde daher frenetisch von den vielen Anhängern gefeiert.

In der Champions League Qualifikation scheiterte Emanuel Pogatetz mit dem GAK in beiden Spielzeiten in denen er für die Grazer spielte, jeweils knapp in der dritten und letzten Runde.

In der Saison 2003/2004 kam das Aus gegen den holländischen Spitzenclub Ajax Amsterdam, obwohl Emanuel Pogatetz im Hinspiel die Grazer mit 1:0 in Führung bringen konnte. Letztendlich endete das Spiel 1:1 und nach dem der GAK das Rückspiel in Amsterdam in der Verlängerung 2:1 verlor, verpassten sie die Champions League knapp. Der GAK war nun zwar für den UEFA Cup qualifiziert, scheiterte aber bereits in der ersten Runde an Valerenga Oslo.

In der Saison 2004/2005 scheiterte Emanuel Pogatetz mit dem GAK in der dritten und letzten Runde der Champions League Qualifikation an dem englischen Spitzenclub FC Liverpool.

Der GAK war der erste österreichische Club der in England und an der berühmten Anfield Road in Liverpool gewinnen konnte (1:0).

Trotzdem mussten sie den Gang in den UEFA Cup antreten, da das Hinspiel in Graz mit 0:2 verloren ging.

Im UEFA Cup machten es die Grazer mit Emanuel Pogatetz im zweiten Anlauf nach ihrem Erstrundenaus in der Saison 2004/2005 besser und stürmten bis in die Zwischenrunde. Dabei liesen sie im Laufe des Turniers so namhafte Gegner wie die Glasgow Rangers, A.J. Auxerre oder AZ Alkmar hinter sich. Erst gegen den englischen Premier League Club FC Middlesbrough kam nach zwei hart umkämpften Spielen das aus.