FC Aarau

 

Bayer Leverkusen wollte Emanuel Pogatetz mehr Spielpraxis ermöglichen und verlieh ihn daher zu Beginn der Saison 2002/2003 an den schweizer Super League Verein FC Aarau (höchste Schweizer Spielklasse).

Bei den Schweizern war Emanuel Pogatetz ab der neunten Runde spielberechtigt und etablierte sich sofort zum unumstrittenen Stammspieler und hatte großen Anteil daran, dass der Traditionsverein die Klasse halten konnte. Allerdings gelang der Klassenerhalt erst über den Umweg der Auf/Abstiegsrunde, in der der FC Aarau den ersten Platz belegte und somit berechtigt war in der schweizer Super League zu verbleiben.

Für Emanuel Pogatetz war die Zeit beim FC Aarau nicht nur aufgrund der gesammelten Spielpraxis wichtig, sondern lernte er in dieser Zeit auch, sich unter widrigsten Umständen zu behaupten.

Der FC Aarau durchlebte damals finanziell eine überaus schwierige Zeit und war massiv vom Konkurs bedroht. Teilweise war der Spielbetrieb nur durch die finanzielle Unterstützung durch außenstehende Sympathisanten des Vereins möglich (u.a. Otmar Hitzfeld).

Umso grösser war die Freude bei den Fans und im Verein, als sich Bayer Leverkusen dazu bereit erklärte Emanuel Pogatetz unentgeltlich an den Schweizer Club zu verleihen. Ansonsten wäre es zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich gewesen einen Spieler seiner Größenordnung für sich zu gewinnen.